Buchstaben nachspuren: kostenlose Arbeitsblätter A–Z
Ein Blatt für jeden Buchstaben des deutschen Alphabets, inklusive Umlaute und ß. Darauf: ein großer Buchstabe zum Nachspuren, Linien zum Nachspuren, ein Wort mit Bild und ein Ausmalbild mit der Figur aus der App ABC Alphabet.
Zusammenstellungen
Vokale
Ein guter Anfang: Vokale lassen sich lang ziehen, und Kinder hören sie leichter in Wörtern.
Umlaute und ß
Am besten direkt nach A, O und U üben – dann sieht das Kind, was die Pünktchen verändern.
So üben Sie mit den Arbeitsblättern
Kurz gesagt: 5 bis 10 Minuten am Tag, ein Buchstabe pro Übung, und nur so lange, wie Ihr Kind Lust hat. Viele Kinder sind mit 4 bis 5 Jahren bereit zum Nachspuren. Wichtiger als das Alter ist die Hand: Hält Ihr Kind den Stift sicher und malt einen geschlossenen Kreis, kann es losgehen.
Erst der Buchstabe im Alltag
Stellen Sie den Buchstaben zuerst ohne Stift vor. Sprechen Sie den Laut, suchen Sie ihn auf der Müslipackung oder einem Schild, finden Sie gemeinsam drei Wörter. Auf jedem Blatt steht ein Wort mit Bild – fangen Sie damit an: „Das ist ein Apfel. Apfel fängt mit A an.“
Erst mit dem Finger, dann mit dem Stift
Ihr Kind fährt den großen Buchstaben zuerst mit dem Finger nach – von oben nach unten, so wie man ihn schreibt. So merkt sich die Hand die Richtung. Danach wird mit dem Stift auf der gestrichelten Linie nachgespurt. Ein weicher Bleistift oder ein dicker Dreikantstift ist leichter als ein Kuli.
Die Zeilen
Erste Zeile: Großbuchstabe, zweite Zeile: Kleinbuchstabe, danach das Wort. Die letzte Zeile ist leer – hier schreibt Ihr Kind den Buchstaben selbst. Es muss nicht alles auf einmal ausgefüllt werden. Zwei schöne Buchstaben sind besser als eine müde, schiefe Zeile.
Wenn es noch nicht klappt
Der Buchstabe rutscht über die Linie, wird gespiegelt, b und d werden verwechselt – das ist bis 6 oder 7 Jahre ganz normal. Korrigieren Sie nicht jeden Fehler. Spuren Sie gemeinsam nach, Ihre Hand auf der Hand des Kindes, und machen Sie eine Pause. Am nächsten Tag geht es meist besser.
Zum Schluss ausmalen
Auf der zweiten Seite wartet ein Ausmalbild mit der Buchstabenfigur. Das ist die Belohnung fürs Nachspuren und trainiert gleichzeitig die Feinmotorik.
Wie oft?
Drei- bis viermal pro Woche ein Blatt reicht völlig. So schaffen Sie das ganze Alphabet in zwei bis drei Monaten, ohne Druck. Wiederholen Sie Buchstaben, die schwerfallen oder verwechselt werden.





























